Eisenberg/Thüringen ist die Kreisstadt und mit ca. 11.000 Einwohnern die größte Stadt des Saale-Holzland-Kreises.Sie liegt zwischen den zwei Großstädten Jena und Gera direkt an der L 3007, B7 und der Bundesautobahn A9.Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Eisenberg besitzt aufgrund Ihrer Lage und Funktion verschiedenste Technik.Sie ist Stützpunktfeuerwehr und deckt umliegende Orte wie Hainspitz, Gösen, Kursdorf, Petersberg, Aubitz, Mertendorf, Rauschwitz usw., die mit minimaler bzw. keiner Technik ausgestattet sind, ab.Nicht zu vergessen die BAB 9, L 3007 und die B7, welche sehr stark befahren sind und somit auch einen Einsatzschwerpunkt ausmachen.


Ein kurzer Ausflug in die Historie:

Im Februar 1862 veranlasste der damalige Bürgermeister, in Eisenberg eine Feuerwehrmannschaft zu organisieren. Auch verschiedene Materiealien wurden beschafft. Dies war jetzt notwendig geworden, da sich die Stadt ständig vergrößerte und sich immer mehr Fabriken ansiedelten. Weiterhin wurde in Eisenberg eine Turner-Feuerwehr gegründet, wie es zu dieser Zeit üblich war. Belegt wird dies durch Veröffentlichungen im "Eisenbergischen Nachrichtsblatt" am 04.03.1862 , 25.04.1862, 04.07.1862 und 05.08.1862. Eisenberg reihte sich somit schon recht frühzeitig in die Städte und Gemeinden ein, in denen eine Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde. Später wurden dann an die Freiwillige Feuerwehr und die Turner-Feuerwehr aufgelöst und mit der städischen Feuerwehr zu einer Pflichtfeuerwehr umgewandelt. Diese soll nach früheren Aufzeichnungen bis 1928 bestanden haben. In Meißen befindet sich die älteste Feuerwehr, welche im Jahr 2001 ihr 160 Jähriges Bestehen feierte. Das Anliegen der Feuerwehr war zur Gründung vor 150 Jahren nicht anders als heute, nämlich Menschen aus Gefahren zu retten und bereits eingetretene Ereignisse wie Feuer, Sturm und Wasserschäden zu bekämpfen.


Wenn man die vergangene Zeit seit der Gründung gedanklich und zeitorientlert an sich vorüberziehen lässt, erkennt man unschwer, dass die Feuerwehr auch alle Höhen und Tiefen, welche die Geschichte unseres Landes oder auch unserer Stadt geschrieben hat, mit durchlaufen hat. Da war die Unterbringung an ganz unterschiedlichen Stellen der Stadt, zum Beispiel in der Klosterstraße, an der Schöppe, im Rathaus, auf dem heutigen Sparkassengelände, lange Jahre in Adolf-Geyer-Straße bis zum jetzigen Standort am Schützenplatz. Ganz gleich welche gute oder auch schlechte Zeit gerade durchlaufen wurde, die Mitglieder der Feuerwehr handelten immer nach den auch heute gültigen Sinnsprüchen, wie zum Beispiel:

           
Quelle: Stadtarchiv - Standort Sparkasse  Quelle: Bernd Greibich -  Rathaus Eisenberg  Quelle: Stadtarchiv - Adolf-Geyer-Straße      

EINER für ALLE , ALLE für EINEN

oder

HELFEN in NOT ist unser GEBOT


Von Damals bis Heute

Die einzelnen Zeitabschnitte der Freiwillen Feuerwehr haben zu Ihrer Zeit besondere Entwicklungen zu verzeichnen gehabt. Jeder Feuerwehrmann, später auch Feuerwehrfrau, war und ist stolz auf Erreichtes: od es die Ausrüstung der Wehr oder die fachliche Ausbildung an den jeweiligen Schulungsorten war und ist. Eines steht fest, von alleine hat sich zu keiner Zeit etwas bewegt. Das Engagement vieler Kameradinnen und Kameraden war in der Vergangenheit genauso wichtige wie heute. Der Freiwillgen Feuerwehr Eisenberg ist zu keiner Zeit von alleine etwas in den Schoß gelegt worden.